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Uwe Schuchmann

Kandidat für den Kreistag Darmstadt-Dieburg

Kandidat für die Stadtverordnetenversammlung Ober-Ramstadt

Antrag vom 18.11.15: Interregionale RE-Züge

Der Dadina-Vorstand wird beauftragt, sich beim RMV und den benachbarten SPNV-Aufgabenträgern für eine Verknüpfung vorhandener SPNV-Linien einzusetzen. Ziel der Initiative soll sein, durch die Verknüpfung heutiger RE-/RB-Leistungen umsteigefreie Direktverbindungen über die Bahnknoten Frankfurt, Mannheim, Heidelberg, Mainz, Wiesbaden und Aschaffenburg hinaus aus dem Dadina-Gebiet herzustellen.
Über die ersten Ergebnisse soll der Dadina-Vorstand bei der konstituierenden Sitzung der Verbandsversammlung berichten.


Begründung: CDU-Pressemitteilung vom 19.01.15:

CDU-Initiative für interregionale RE-Züge
Mehr Fahrgeldeinnahmen durch preissensible Fahrgäste

REGION SÜDHESSEN, 19.01.15. Für schnelle Regional-Express-Verbindungen (RE) innerhalb Hessens und über die Bahnknoten Frankfurt, Heidelberg, Mannheim und die Landesgrenzen hinaus setzt sich die CDU-Fraktion in der Dadina ein. Mit der Verknüpfung vorhandener Zugleistungen sowie einzelnen Zusatzbestellungen möchte die CDU den Schienenverkehr wettbewerbsfähig zum Auto und zum Fernbus machen, bei gleichzeitig günstigen Fahrpreisen. Die im RMV-Nahverkehrsplan als "Hessen-Express" bezeichneten RE-Linien sieht die CDU als "nicht ausreichend" an. Für die kommende Dadina-Verbandsversammlung wird die CDU eine Initiative einbringen.

Auch mit dem künftigen Regionalzugangebot auf der Main-Neckar-Bahn (Frankfurt - Darmstadt - Bensheim - Heidelberg/Mannheim) muss in Frankfurt, Heidelberg und Mannheim umgestiegen werden. Die vom RMV gewünschte Linie Wiesbaden - Flughafen - Darmstadt ist aufgrund der Sparvorgaben des Landratsamts sowie dessen verfehlter Vergabepolitik bei Buslinien aus dem Dadina-Haushalt nicht zu bezahlen. Die CDU wünscht daher eine "intelligente Verknüpfung" vorhandener RE-Leistungen. Damit sollen den Fahrgästen umsteigefreie Direktverbindungen aus Südhessen ermöglicht werden, z.B. nach Friedberg, Gießen, Marburg, Kassel im Norden, nach Saarbrücken, Karlsruhe und Stuttgart im Süden und Südwesten, nach Aschaffenburg und Würzburg im Osten sowie nach Bingen und Kaiserslautern im Westen; natürlich mit jeweiligen Zwischenhalten an bedeutenden Bahnhöfen. Regional-Express-Züge halten nicht überall (wie Regionalbahnen), jedoch öfter als Intercitys.

Diese langlaufenden RE-Linien sieht die CDU als die regionale Antwort auf die Fernbuskonkurrenz. Denn die Fernbusse entziehen den kommunal- und landesfinanzierten Zügen Fahrgäste und Einnahmen, die es zurückzuholen gilt. Mit den vorhandenen Tarifangeboten "Hessenticket" und "Quer-durchs-Land-Ticket" sowie deutlich unter Intercityniveau liegenden Preisen ist die Schiene wettbewerbsfähig, doch die entsprechenden Direktverbindungen fehlen dazu. Mit ihrer Initiative möchte die CDU die lokalen und regionalen Nahverkehrsorganisationen wachrütteln, zur interregionalen Zusammenarbeit ermutigen und mit den zusätzlichen Fahrgästen die finanzielle Basis erweitern.

Als Konkurrenz zum vorhandenen Fernzugangebot in Darmstadt sieht die CDU ihr Anliegen nicht: Die IC- und ICE-Züge haben eine ganz andere Kundengruppe als die preissensiblen Fahrgäste der interregionalen Direktverbindungen mit einer guten Flächenerschließung und Zughalten u. a. in Groß-Gerau, Bischofsheim, Dieburg, Bickenbach, Bensheim, Heppenheim, Langen und natürlich Darmstadt.

Kleiner Hintergrund:

Der Antrag war bereits für eine Sitzung im Frühjahr 2015 geplant und eine Abstimmung mit anderen Fraktionen vor Antragstellung vorgesehen. Nachdem diese abgelehnt haben, wurde der Antrag für die Sitzung im Dezember 2015 gestellt.

(Stand: 29.11.15)

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