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Uwe Schuchmann

Kandidat für den Kreistag Darmstadt-Dieburg

Kandidat für die Stadtverordnetenversammlung Ober-Ramstadt

Pressemitteilung von Pro Bahn Starkenburg

Edelsteinviertel und Ostkreis: Zwangsumstieg kurz vor dem Ziel?

PRO BAHN fordert echte Alternativen statt Ablenkungen

sowie ein Abwarten der Kombi-Lösungs-Bewertung

DARMSTADT, 17.01.2016. Als „undurchdachte Ablenkung“ hat der Fahrgastverband PRO BAHN die Wünsche der Darmstäder SPD nach einer Straßenbahn nur zum Darmstädter Ostbahnhof sowie der Darmstädter Grünen nach einer Straßenbahn bis Roßdorf bezeichnet. Diese würden hunderte heutige Busfahrgäste ins Auto treiben, den Stau vor und in Darmstadt vergrößern und damit die Verkehrsprobleme verschärfen. Bei beiden Wünschen müssten die Busfahrgäste aus Dieburg, Fischbachtal, Eppertshausen, Gundernhausen, Groß-Bieberau, Groß-Umstadt, Groß-Zimmern, Münster und Ober-Ramstadt und Reinheim umsteigen, beim SPD-Vorschlag auch die Bewohner des Edelsteinviertels. Dort und am Ostbahnhof erwartet PRO BAHN zugeparkte Anwohnerstraßen durch die Kreisbewohner, denen ihr Direktbus genommen wird.

Als lösungsorientiert sieht PRO BAHN hingegen die Bestrebungen zum Wiederaufbau der Bahnstrecke bis Groß-Zimmern, auf der Regionalbahnen nach Pfungstadt und Frankfurt sowie Stadt-Land-Bahnen bis zum Weißen Turm fahren sollen. Auch die Odenwaldbahn soll Stadt-Land-Bahnen erhalten. Ein entsprechendes Konzept als „Kombi-Lösung“ hatte im Juni 2014 die CDU vorgelegt. „Damit stünden deutlich größere Kapazitäten bereit als heute, als echte Alternative zur Nordostumfahrung,“ so Dr. Gienger. Auch blieben die meisten Direktbuslinien erhalten, zusätzlich zum 15-Minuten-Schienentakt zwischen 7 und 8 Uhr

Wie PRO-BAHN-Vorstand Dr. Gottlob Gienger erläutert, wurde der Wiederaufbau einer meterspurigen Straßenbahn aus der Innenstadt zum Ostbahnhof bereits geprüft, und zwar im Rahmen der gescheiterten Straßenbahn nach Groß-Zimmern: „Die Gutachter kamen zur Erkenntnis, dass mit einer Tram Innenstadt – Ostbahnhof statt aktuell 11.100 Fahrgästen nur noch 8.000 bis maximal 10.000 Fahrgäste pro Tag aus dem Ostkreis den ÖPNV nutzen wurden“ (siehe dazu auch Seite 23, Bild 19 der Kurzfassung der ZIV-Studie).

Auch müssten die Bewohner des Edelsteinviertels auf dem kurzen Weg in die Innenstadt umsteigen. Ähnlich ist es mit einer Tram bis Roßdorf: Dieser werden zwar bis zu 11.450 Fahrgäste (Seiten 13 und 16, Bilder 13 und 15, gleiches Dokument) prognostiziert, doch wird die Förderfähigkeit bei weitem nicht erreicht.

„Die Dadina hat im Juli 2014 einstimmig eine Bewertung der CDU-Kombi-Lösung beschlossen,“ erläutert Gienger. „Noch liegen keine Ergebnisse vor – PRO BAHN verbindet das mit der Hoffnung nach einer konstruktiven Untersuchung und eigenen Vorschlägen der Büros zur Weiterentwicklung.“ Anders als die gescheiterte Straßenbahn oder die bisher bekannten Sammelbusvorschläge überzeugt die "Kombi-Lösung" mit deutlich erweiterten Kapazitäten für mehr Fahrgäste, dem Erhalt der meisten Buslinien aus dem Kreis in die Darmstädter Innenstadt und einer direkten Stadt-Land-Bahn von Ober-Ramstadt, Reinheim, Otzberg und Wiebelsbach sowie Direktzügen von Groß-Zimmern und Roßdorf nach Frankfurt.

Quelle: http://www.dadina.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/2014/50115005_BE_oestlLKkurz_140319.pdf

(Stand: 18.01.16)

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